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Teenage-Days: Organisation ist alles!

oder – wie wieder einmal alles anders wird und die Organisation des Ganzen (und der Teenager selbst) weiterhin der Schlüssel zum Erfolg ist.

Und glaube nicht, dass dich das Thema noch lange nicht betrifft, nur weil deine Kinder noch klein sind. Je früher man sich selbst organisiert, desto besser klappt es, wenn die entsprechenden Herausforderungen vor der Tür stehen.

Vor unserer Tür standen im letzten Jahr eine ganze Reihe von Herausforderungen, die alle unter einen Hut gebracht werden wollten. Jede für sich locker machbar. Für alle zusammen hatten die Tage hin und wieder viel zu wenig Stunden.

Die Herausforderung mit Teenagern? Sie sind selbständiger. Das ist toll, keine Frage. Schwierig wird es, wenn man in Aktivitäten eingebunden ist, von denen man nichts weiß. Kamen in der Grundschule die Infos zu wichtigen Kuchen-Spenden-Aktionen noch im Mütter-WhatsApp, sagen das die Lehrer jetzt nur noch den Schülern. Selbstverständlich könnten die Kinder den Kuchen mittlerweile auch selbst backen, aber bitte nicht am Vorabend um 22.30 Uhr! “Aber ich hab Dir das doch letzte Woche schon gesagt, Mama!!!” Äh, ja – auf dem Weg vom Auto zur Haustüre, als ich gleichzeitig überlegt habe, was an dem Nachmittag noch alles ansteht. Gleichzeitig hatte mich über die Information des kleinen Bruders geärgert , dass er am nächsten Tag einen Vokabeltest in Englisch schreibt. Als ich die Einkaufstaschen mit den Lebensmitteln für das Wochenende schließlich durch die Wohnungstüre balanciert hatte, war die Info den Kuchen betreffend auch schon wieder weg. Das Ultrakurzzeitgedächtnis konnte sie zu diesem Zeitpunkt einfach nicht verarbeiten.

Zum Glück, sind die Kinder auch nicht besonders scharf darauf, mit Mama abends um 22.30 Uhr Kuchen zu backen. Also kann man sie mit ein bisschen Geduld zu einer vernünftigen Kommunikation und Planung erziehen:

Wichtige Informationen bitte schriftlich!

Ich möchte einen kleinen Zettel haben, wo drauf steht, was ich wann machen soll. Oder ich bekomme die Infos dann mitgeteilt, wenn ich sie sofort im Kalender eintragen kann.

Manchmal schlage ich meine Generation-Y auch mit ihren eigenen Waffen: Schickt mir den Termin per E-Mail! Wenn sie sowieso den lieben langen Tag am Mobiltelefon festkleben, dann wenigstens zielgerichtet.

Ein Kalender für alles!

Ich pflege immer noch meine Kalendermethode. Dieses Jahr ist er rot, der Kalender. Sonst hat sich nicht viel geändert:

Kalender

  • Ich markiere immer noch alle Termine bunt und trage mir auf der rechten Seite meine To-Do’s für die Woche ein.
  • Vorne und hinten gibt es Selbstklebetaschen in A5 und A6 für wichtige Dokumente und Zettel, die ich nicht verlieren sollte.
  • Ich habe meine wichtigsten Planungstools für Weihnachten direkt hinter dem Dezember integriert.
  • Da es in jedem Kalender viel zu wenig Seiten für zusätzliche Informationen gibt, habe ich den Infobereich großzügig erweitert (und zusätzliche Blätter eingeklebt).
  • Zwei Seiten sind dem Sport gewidmet! Meine ganz persönlichen Fitness-Vorsätze für das aktuelle Jahr haben einen eigenen Eintrag verdient.

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Neben meinem Kalender gibt es noch einen kleinen Wandkalender für die Kinder. Dort müssen sie alle Tests und Schulveranstaltungen eintragen. Das passiert nicht von selbst, daran muss man sie immer wieder einmal erinnern. Aber wie heißt es so schön: “Stetes Erinnern erzieht das Kind!”

Kalendererziehung!

Die Kalendererziehung beschränkt sich nicht nur auf den Wandkalender, der dafür da ist, dass ich die Kindertermine im Blick behalten kann. Ich versuche den beiden auch ein wenig Erziehung zur Selbstorganisation mitzugeben. Dafür bin ich auch bereit, ein bisschen Geld auszugeben: Beide Kinder haben ein ziemlich cooles und stabiles Hausaufgabenbuch. Das durften sie selbst mitgestalten. Dafür erwarte ich allerdings auch, dass sie darin ALLE Hausaufgaben eintragen, ALLE Tests und ALLE Termine!

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Bei meiner 14-jährigen klappt das sehr gut. Ich glaube, sie hat mein Organisations-Gen abbekommen.

Beim 11-jährigen kontrolliere ich dieses Hausaufgabenheft regelmäßig und lasse ihn Hausaufgaben nachtragen, die er sich nur “gemerkt” hatte. Ich glaube, manchmal trägt er die Hausaufgaben einfach nur deshalb ein, damit ich ihn nicht weiter nerve, aber was soll’s, das Ergebnis ist wichtig!

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Kommunikation ist alles!

Der Schlüssel zur guten Organisation ist und bleibt aber die Kommunikation. Nachfragen, zuhören und bei ein paar Dingen einfach erwarten, dass sie gemacht werden.

Tja und manchmal hilft bei Teenagern natürlich nur nerven, verhandeln, bestechen und wenn es gar nicht anders geht, mit dem Entzug der Elektrogeräte drohen und diesen bei Bedarf auch einmal für ein paar Tage durchsetzen.

Aber Achtung: Unbedingt im Kalender eintragen, wann die Elektrosperre beendet ist, sonst knickt man leicht drei Tage zu früh ein!
(Been there – done that!)

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