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Was kommt denn nun in den Wäschetrockner?

Als ich kürzlich darüber geschrieben hatte, wie man die Wäsche ein wenig schneller zusammenlegen kann, kam die Frage auf, was denn überhaupt alles in den Wäschetrockner darf. Das ist eine äußerst interessante Frage und ich werde sie sicherlich nicht abschließend und vollständig beantworten können. Grundsätzlich ist so ein Wäschetrockner eine großartige Erfindung und ich könnte mir gut vorstellen, dass da eine Frau ihre Finger mit im Spiel hatte!

Leider verbraucht so ein Wäschetrockner auch eine Menge Strom und für unseren ökologischen Fußabdruck ist er nicht wirklich förderlich. An den Geruch von Wäsche, die an einem heißen Sommernachmittag in der Sonne getrocknet wurde, kommt er auch nicht heran. Und doch, was uns so ein Ding an Arbeit abnimmt: Statt aufhängen und bügeln nur kurz ausschütteln und zusammenlegen. Handtücher werden schön flauschig und Spannbettlaken angenehm weich. Und erst die Babysachen. Die waren so schnell wieder sauber und im Schrank.

Babys habe ich aber gar keine mehr im Haus, was also kommt bei mir jetzt so in den Wäschetrockner.

Frotteewäsche & Co.

Alles, was nicht gebügelt werden muss, kann in den Wäschetrockner. Naja, nicht alles, aber einiges. Frotteewäsche auf jeden Fall: Handtücher, Waschlappen. Außerdem Geschirrtücher – ich sehe nämlich nicht ein, die zu bügeln. Jegliche Putzlappen, denn wenn sie den Trockner nicht aushalten, hätten sie keine Putzlappen werden sollen.

Unterwäsche aus Baumwolle kommt ebenfalls in den Trockner. Außerdem die Schlafanzüge der Kinder. Bei meinen eigenen Schlafanzügen kommt es ein wenig darauf an, aus welchem Material sie sind.

Überhaupt das Material. Baumwolle geht eigentlich immer. Beim Rest kann es schwierig werden. Aber dafür gibt es ja Wäscheetiketten. Wenn darauf steht, dass etwas in den Trockner kann, dann kann es dort auch hinein. Wenn das Trocknersymbol durchgestrichen ist, sollte man überlegen, warum das so ist.

Socken, Hosen, T-Shirts

Bei mir kommen auch alle Baumwollsocken in den Trockner. Wollsocken und Stoppersocken hänge ich zum Trocknen auf. Ja und dann wird es ein wenig schwierig.

Ich habe immer schon sehr viel Kinderkleidung im Trockner getrocknet. Im Prinzip alles, was nicht wirklich gebügelt werden musste und aus halbwegs robustem Stoff war. Da war auch schon einmal ein Hemd darunter, wenn es sehr schnell gehen musste, das war aber eher die Ausnahme. Seit die Kinder größer sind, wird es weniger. Jeans ab einer bestimmten Größe sehen gebügelt einfach ordentlicher aus und für Shirts gilt das auch.

Bei vielen Kindersachen seht auf dem Etikett, dass sie für den Trockner ungeeignet wären. Das liegt oft an den Applikationen oder am Aufdruck. Wenn dir ein paar aufgenähte Perlen oder eine Stickerei sehr wichtig sind, solltest du dich an die Pflegeanleitung halten. Wenn es egal ist, ob die Perlen mit der Zeit weniger werden oder der Aufdruck vom T-Shirt irgendwann verblasst, dann können die meisten Sachen durchaus im Trockner getrocknet werden. Gerade bei Kindersachen war meine Devise meistens: “wenn es nicht in den Trockner kann, hätte es keine Kinderkleidung werden dürfen”.

Was meine Kleidung und die meines Mannes angeht, bin ich um einiges vorsichtiger. Das meiste wird sowieso gebügelt: Hosen, Shirts, Pullis, Blusen oder Hemden. Das Bügeln geht einfacher, wenn die Kleidung auf der Leine getrocknet wurde. Also würde der Trockner in diesem Fall überhaupt nicht helfen. Funktionsstoffe sind auch nicht geeignet für den Trockner, brauchen aber auch nicht gebügelt zu werden, also kann man sie aufhängen und dann einfach falten und wegräumen. Sportsachen aus Baumwolle werfe ich schon einmal zu den Socken dazu. Wenn man sie schnell zusammenlegt, werden sie ganz wunderbar.

Die Technik nutzen

Ich wechsle auch die Programme des Trockners, je nach Art der Wäsche, die ich trocknen möchte. Die Frotteewäsche verträgt ein wenig mehr Hitze, als Socken & Co. Abschließend würde ich folgendes sagen: Ich sehe mir bei allen Kleidungsstücken die Wäscheetiketten an und halte mich auch meistens daran. Und wenn ich übermütig werde, dann bin ich mir auch immer bewusst, dass das hin und wieder schief gehen kann.

Was trocknest du im Trockner?

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6 Comments

  1. Also bei uns kommt fast alles in den Trockner. Auf jeden Fall immer Socken, Unterwäsche und Baby-/Kleinkindklamotten. Hemden, dicke Jeans oder Sweatjacken und große Handtücher häng ich im Winter in den Heizungskeller zum Trocknen.
    Bei schönem Wetter häng ich aber das meiste im Garten auf. Da gehen dann auch einige Flecken von den Kinderklamotten in der Sonne raus! 😉
    Nur die Socken und Kleinkram kommen auch im Sommer lieber in den Trockner…

    • Klingt ähnlich wie bei uns ;-). Nur dass es hier keine Kleinkinderklamotten mehr gibt und der Anteil an Bügelwäsche stetig zunimmt :-(. Die Sachen im Sommer draußen aufhängen finde ich auch immer ganz wunderbar. Hoffentlich haben wir jetzt dann mal wieder die Gelegenheit dazu.

  2. Babs Babs

    Liebe Katja.
    Vielen Dank, dass du mein Anliegen aufgenommen hast 😄. Bei mir kommt auf jeden Fall in den Wäschetrockner:
    – Handtücher
    – Bettwäsche (bei gutem Wetter auf die Wäschespinne).
    Die anderen Sachen nach Bedarf. Wenn in einer Maschine genügend trocknergeeignete Wäsche (Kinderschlafanzüge, Kindersocken/Unterwäsche, Elternunterwäsche) ist, kommt sie auch in den Trockner, aber zum einen finde ich, dass immer weniger trocknergeeignet ist, zum anderen schalte ich den Trockner nicht wegen 5-6 Teilen ein. Daher hänge ich doch vieles auf. Die Elternsocken auch, allerdings mit Sockstars.
    Manchmal ist es mir aber auch zu umständlich, nach den Etiketten und den Trocknereigenschaften zu suchen. Meistens schaffe ich es nämlich dann auch nicht, die Wäsche zusammenzulegen, wenn der Trockner piepst, so dass der Trocknereffekt sowieso dahin wäre.
    Liebe Grüße
    Babs

    • Liebe Babs, ich glaube, diese Sockstars muss ich jetzt auch mal ausprobieren. Das klingt nach einem total guten Konzept. Übrigens, wenn ich zu wenig Zeit zum Zusammenlegen habe, dann hänge ich die knittergefährdeten Teile einfach über einen Stuhl (T-Shirts, Hosen, etc.) bis ich zum Zusammenlegen komme. Das hilft! Bei Handtüchern und Socken ist es ja eh egal.

  3. claudia claudia

    Hallo Katja!
    Ich habe keinen seperaten Wäschetrockner, sondern – wegen Platzmangel – eine kombinierte Wasch/Trockner-Maschine. Und die ist ehrlich gesagt für die Katz! Also, mit der Waschmaschine als solche bin ich äusserst zufrieden, was die Trocknerqualitäten anbelangt, weniger! Ich hatte früher einen Wäschetrockner und kann daher Vergleiche anstellen…
    Ich habe die Trocknerfunktion deshalb sehr, sehr selten genutzt. Eigentlich nur für „Notfälle“, wenn – speziell von meinem Töchterchen – ein gewisses Kleidungsstück dringend benötigt wurde. „Mami (in diesen Fällen bin ich dann immer Mami und nicht wie sonst Mama 😉 ), ich brauche meine Lieblingsjeans! Kannst Du sie bitte schnell waschen und trocknen?“ 😉
    Und nachdem meine Tochter vor Kurzem ausgezogen ist, werden auch diese seltenen Momente der Trocknertätigkeit immer seltener werden…
    Ich habe mir die ungeliebte Bügelarbeit mittlerweile sehr erleichtert, indem ich sämtliche T-Shirts, Blusen und Kleider sofort nach dem Waschen auf Kleiderbügel hänge und diese dann auf einen Kleiderständer, den ich für wenig Geld beim schwedischen Möbelhaus erstanden habe. Es ist sicher nicht jedermanns Sache, aber ich schwöre es – nachdem man z. B. eins der T-Shirts zehn Minuten getragen hat, kann man keinen Unterschied mehr zu einem vorher gebügelten feststellen!
    Ein paar Teile habe ich natürlich schon, die gebügelt werden müssen. Jeder Stoff hängt sich nicht so schön aus! Aber, was soll ich sagen – ich bügle praktisch so gut wie gar nicht mehr und habe mehr Zeit für die schönen Dinge des Lebens! 🙂
    LG! Claudia

    • Liebe Claudia, das klingt nach einem super System! Als ich noch in Single-Wohnungen gelebt habe, hatte ich auch einmal so eine Kombination. Die hat ganz gut funktioniert. Vielleicht kommt es auch auf das Modell an. Beim Aufhängen der Kleidung kann man allerdings viel Arbeit sparen, wenn man es richtig macht, da hast Du vollkommen recht! LG, Katja

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