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Weihnachtstraditionen entspannt umsetzen

Viele von uns verbinden mit dem Wort “Tradition” eher Langeweile, ausgetretene Rituale oder altes Zeug. Viele Traditionen, die noch vor ein paar Jahrzehnten üblich waren, gibt es nicht mehr, oder es erinnern sich nur noch ein paar wenige daran. Das ist dann gut, wenn die Traditionen nur noch starre Notwendigkeiten das-haben-wir-immer-schon-so-gemacht sind. Wenn keiner, der an den Traditionen beteiligt ist, davon etwas hat. Und doch…

… als meine Kinder im Kleinkinderalter waren, habe ich gelernt, dass Kinder Rituale brauchen. Feste Rahmenbedingungen, in denen sie sich gut zurechtfinden können. Zeitpläne, die für ihr Alter angemessen sind, Abendrituale, die ihnen beim Einschlafen helfen, feste Regeln beim Anziehen. Später wurde daraus eine recht konsequente Morgenroutine, feste Zeiten für die Hausaufgaben und die immer gleichen Abendrituale beim ins-Bett-gehen (Kinder können sehr konsequent sein).

Und so habe ich im Alltag gelernt, dass Rituale und Traditionen helfen können, uns im Leben Halt zu geben.

Rituale im Alltag helfen uns, Struktur hineinzubringen, in der sich jeder zurechtfinden kann, wichtige Aufgaben hervorzuheben (Hausaufgaben beispielsweise, auch wenn mir meine Kinder da bestimmt nicht zustimmen) oder einfach einmal zur Ruhe zu kommen (der Verabredungsfreie Sonntag fällt mir spontan ein). Und bei Traditionen ist es ähnlich.

Traditionen können den Ereignissen Sinn und Struktur geben.

Tannenbaum_2An Weihnachten bekommen alt hergebrachte Traditionen plötzlich eine große Bedeutung: Der Christbaum, die Geschenke, gemeinsames Essen im Familienkreis, Lieder, Geschichten, Adventskalender, Feiern, Gottesdienst.

Jede Familie hat andere Traditionen, aber alle haben das gleiche Ziel: Weihnachten zu dem Fest der Liebe zu machen, das es sein soll. Jesus, der uns die Liebe Gottes gebracht hat, zum Mittelpunkt des Festes zu machen.

Oft sind es aber gerade die Traditionen, die viel Kraft kosten und dann doch nur leere Hüllen sind. Wenn beim Christbaumschmücken der Stress beginnt, weil man viel zu spät damit begonnen hatte, die Geschenke in letzter Minute lieblos verpackt werden oder der komplizierte Braten einfach nicht gelingen will.

Realistisch bleiben und lieber mit den Traditionen wachsen als alles auf einmal schaffen zu wollen könnte hier eine gute Devise sein:

Ein Zeitplan für die Weihnachtstage!

Wann soll was passieren und wie viel können wir überhaupt schaffen?! Wann wird der Baum aufgestellt, wann geschmückt, wann geht wer einkaufen und wer kocht was? Was könnte der Papa mit den Kindern machen, während die Mama die Geschenke vorbereitet? Schreibe einen Plan und arbeite damit! Rede vorher mit der Familie! Wenn alle wissen, was von ihnen erwartet wird, können sie auch mitmachen. Wenn alle Spaß an den Aktivitäten haben und dahinter stehen, werden sie auch mitmachen. Schreibe den Plan sehr detailliert! Mach die Augen zu und stelle Dir den Ablauf vor. Überlege dir, was in den letzten Jahren gut geklappt hat und was nicht und rede vor Weihnachten mit der Familie darüber.

Weniger ist mehr!

Klar wollen wir alle das perfekte Weihnachtsfest – das “Schöner Wohnen” Wohnzimmer mit dem perfekten Baum, das perfekte Essen am perfekt dekorierten Tisch und danach gibt es für jeden das perfekte Geschenk bevor man durch die malerisch verschneiten Straßen gemütlich zur Nachtmesse spaziert… ist bei dir anders?! Bei mir auch – und das liegt nicht nur daran, dass es bis jetzt noch nicht geschneit hat.

Meistens liegt es an unseren Pinterest-Erwartungen! Wir haben eine Vorstellung, ein Bild vor Augen, das wir gerne in echt sehen würden. Pinterest-Perfektion kostet aber entweder Unmengen von Geld oder Zeit. Das heißt nicht, dass wir nicht ein paar perfekte Elemente in unserem Weihnachtsfest haben können… das geht – wenn wir uns auf das konzentrieren, was uns wirklich wichtig ist.

Ist es das Essen? Dann nimm dir Zeit dafür und zwar für Einkauf, Vorbereitung und Kochen – und dann auch genug Zeit um das Essen zu genießen.

Sind es die schön verpackten Geschenke? Die kann man auch ein paar Tage vorher in Ruhe fertig machen und irgendwo verstecken.

Ist es der Baum? Egal was es ist, nimm dir Zeit dafür. Und streiche diese Zeit beim Rest weg! Überlege mit deiner Familie zusammen, was eure wichtigsten Weihnachtstraditionen sind und stelle sie in den Mittelpunkt des Tages und dann baue rundherum alle weiteren Aktivitäten auf und wenn die Zeit “verbraucht” ist, dann hör auf die Weihnachtstage vollzustopfen!

Plane Pausen ein!

Weihnachten vergeht so schnell! Eine schöne Kindheitserinnerung für mich ist, dass ich an den Weihnachtsfeiertagen immer ausgiebig Zeit hatte, meine neuen Bücher zu lesen. Ich war schon immer eine Leseratte und an diesen beiden Tagen hatte ich immer besonders viel Zeit zu lesen und keiner hat mich gestört. Natürlich gingen wir zu den Gottesdiensten und wir trafen uns auch lange Zeit  zu einem Weihnachtskaffee mit lieben Freunden. Aber drum herum war Ruhe! Das hat allen gut getan.

Und damit ich dich jetzt mit den ganzen Ideen und Gedanken nicht im Regen stehen lasse, gibt es noch ein neues Weihnachtsprintout. Viel Spaß beim Planen!

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