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Zwischen den Jahren

Weihnachten ist vorbei und die Dezember Challenge ist fast geschafft! War der Dezember nicht schon wieder der kürzeste Monat des Jahres? Mir kommt es jedes Jahr so vor. Es passiert so viel in diesem letzten Monat des Jahres, dass der Rest scheinbar komplett in den Hintergrund rückt. Dabei können wir gerade jetzt die Weichen für das kommende Jahr stellen. Wir können für uns und für unsere Familie ein Leitbild entwerfen, nach dem wir leben wollen, können die Richtung vorgeben, die wir im kommenden Jahr einschlagen wollen.

Genau dafür ist die heutige Aufgabe gedacht:

Geh‘ hinaus an die frische Luft, mache einen Spaziergang oder setze Dich auf eine Bank und nimm‘ Dir Zeit um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und die Vorsätze für das neue Jahr zu finden.

Die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr stehen bei mir immer im Zeichen des Nachdenkens. Und ich habe jedes Jahr eine lange Liste an guten Vorsätzen. Manche kann ich umsetzen, manche landen direkt wieder auf der Liste für das nächste Jahr (und manche verwerfe ich im Laufe eines Jahres, da sie nicht mehr zu mir passen). So wird das auch in diesem Jahr wieder sein. Und irgendwie ist es gut so, wie es ist. Wir werden nie perfekt sein, aber wir können jeden Tag – jeden Monat – jedes Jahr an uns selbst wachsen!

Wie auch in den letzten fünf Jahren, werde ich mir dieser Tage Gedanken zu folgenden Lebensbereichen machen:

Ehe – was kann ich für meine Partnerschaft tun.

Kinder – wie kann ich meine Kinder im neuen Jahr noch besser unterstützen? Wo brauchen sie im kommenden Jahr Hilfe oder mehr Aufmerksamkeit?

Gesundheit – wo habe ich im letzten Jahr meine Gesundheit vernachlässigt? Wo muss ich wirklich aufpassen. Was genau will ich tun, um meine Gesundheit zu unterstützen.

Religion und intellektuelles Wachstum – ich glaube, diese beiden Bereiche gehören zusammen. In beiden Bereichen zu wachsen bringt uns als Menschen an sich weiter.

Haushalt – was kann ich besser organisieren und wo sollte ich lockerer werden. Worauf sollten wir im kommenden Jahr besonders achten, stehen große Ereignisse an, Veränderungen, die man vorbereiten sollte?

Ehrenamt oder Job – je nachdem wo du im Leben gerade stehst und wie viel du in welchem Bereich tätig bist; auch diese beiden Bereiche wirken sich auf das Familienleben aus. Egal ob wir für unsere Tätigkeiten außerhalb der Familie bezahlt werden (Job) oder nicht (Ehrenamt), sie fordern unsere Zeit, Kraft und Aufmerksamkeit und die haben wir dann in diesem Augenblick nicht für die Familie. Das ist auch absolut ok so, solange unsere Tätigkeiten ausgewogen sind. Eine Mama mit einem Kind hat sicherlich mehr Zeit für Tätigkeiten außerhalb der Familie als eine mit fünf Kindern. Andererseits kann sich das Verhältnis ganz schnell umkehren, wenn das eine Kind gerade neu geboren ist und die fünfe schon fast dem Teenageralter entkommen. Natürlich haben wir manchmal nicht viel Einfluss auf unser Arbeitszeiten außerhalb der Familie; wichtig ist vor allem, dass wir uns bewusst sind, wie viel Zeit wir haben und wofür wir sie “verbrauchen”.

Die Idee, jedes Jahr unter ein persönliches Motto zu stellen, finde ich auch ganz wunderbar. Natürlich müssen dieses Motto und auch die Vorsätze für die ganze Familie passen. Habe ich nur Vorsätze, die mir gut tun, aber die anderen in der Familie vor unlösbare Probleme stellen, werden sie nicht umsetzbar sein – oder, wenn mit aller Macht umgesetzt, dann die Familie belasten. Aber das ist sicherlich eine der Grundregeln für alle zwischenmenschlichen Beziehungen: „Meine Grenzen sind da, wo ich die Grenzen der anderen erreiche!“

Mein Motto für 2017 suche ich noch, aber ich habe schon ein paar Ideen. Meistens, finde ich es in einer ruhigen Minute, zwischen den Jahren – draußen auf der Bank oder abends, vor dem Tannenbaum. Manchmal auch im größten Weihnachtstrubel mitten in der Familie. Das Motto von 2016 war für mich „das Leben lieben“. Positiv sein, sich das Geschenk des Lebens immer wieder einmal bewusst machen und innehalten und genießen.

Hast du schon ein Motto für das Jahr 2017? Schreibe doch einen kurzen Kommentar dazu. Es wäre wunderbar, wenn wir uns gegenseitig inspirieren könnten!

Die letzten Aufgaben der Weihnachts-Challenge habe ich dieses mal wirklich geschafft! Es hat mir gut getan, einfach einmal eine Stunde nichts zu tun. Harte Arbeit, sich wirklich die Zeit zu nehmen, aber dann war es gar nicht so schwer. Na ja, ein wenig schon, denn das „nichtstun“ ist nicht mein Ding! Wie steht es bei dir?

Den original Post findest du bei Women Living Well ministries.

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