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Mit dem Haushaltsplaner den Haushalt planen?

Seit längerer Zeit habe ich wieder einmal einem Produkttest zugestimmt. Der Haushaltsplaner von weekview hat mich sehr interessiert und die Mitarbeit von der Haushaltsfee verspricht ein professionelles und durchdachtes Produkt. Diese hohen Erwartungen wie man den Haushalt planen kann hat der Haushaltsplaner auch voll erfüllt.

Der Planer ist im praktischen DIN A5 Format gehalten und mit einer sehr stabilen Vorder- und Rückseite ausgestattet. Dadurch kann man ihn sogar aufstellen, oder, dank des mittigen Lochs, an der Wand aufhängen. Diese Variante kommt für mich allerdings nicht infrage, will man alle Optionen nutzen, die der Planer bietet: Neben den Wochenübersichten gibt es noch eine Doppelseite zur Zielsetzung für das Jahr, eine Planungs-Seite zur Verteilung der Hausarbeit, einen Tracker für Tagesroutinen sowie Übersichtsseiten für die Menüplanung, Vorratshaltung, Finanzen, Bestellungen, Vertragsfristen, Gerätegarantien und einen Jahres-Aktionsplan.

Es wurde wirklich an alles gedacht.

Die Zielsetzung. Das A und O aller Aufgaben.

Eine Zielsetzung wird in jedem Unternehmen vorausgesetzt und für jeden Job für jedes Jahr neu überdacht. Warum sollten wir nicht auch in unserem kleinen Familienunternehmen Ziele setzen.

  • Was wollen wir erreichen? Finanziell, im Familienzusammenhalt oder bei der Erziehung.
  • Was wollen wir erledigen? Bestimmte Reisen, das Haus ausmisten oder eine Renovierung durchführen?
  • Welche Herausforderungen gibt es dabei? Wo sind unsere Schwachstellen, an denen wir arbeiten müssen? Das kann das Chaos im Arbeitszimmer sein oder eine Flut von Terminen, denen wir nicht mehr hinterher kommen.

Nur wenn wir wissen was wir erreichen wollen, wo die Stolpersteine liegen und wie das perfekte Ergebnis am Ende aussieht, haben wir eine Chance das zu schaffen. Ansonsten wurstelt jeder nur einfach vor sich hin und am Jahresende wundern sich alle, warum das mit den drei Kurzurlauben wieder nicht geklappt hat… na wer hätte sie denn buchen sollen und zu welchem Budget?

Hausarbeit – wer machts und wann?

Ich denke, die Hausarbeit ist für uns Mamas eine der größten Herausforderungen. Sogar für die, denen sie Spaß macht.

  1. Es muss Routinen geben, sonst wird in der Regel gar nichts erledigt.
  2. Wenn es einer alleine machen muss, ist es oft sehr frustrierend.
  3. Die „Mitarbeiterschulungen“ (wie bringe ich es der nächsten Generation bei) sind anstrengend und nur von sehr kurzem Erfolg. Knallharte Bestechung ist immer noch die Lösung aller Probleme.

Also gilt auch hier: Strukturen festlegen, Verantwortlichkeiten aufteilen und dann müssen alle mithelfen.

Dazu gibt es im Planer eine tolle Seite mit Tagesroutinen für jeden einzelnen Monat.

Der Haken daran ist, wie bei allen tollen Planungstools: Man muss nun nicht mehr nur die Aufgaben erledigen, man verbringt oft genauso viel Zeit damit, diese Aufgaben im Voraus zu planen und im Nachgang noch zu tracken. Also braucht man für jede Aufgabe am Ende doppelt so lange, als wenn man sie einfach erledigen würde.

(Auch so ein Phänomen aus der Berufswelt).

Menüplanung ist wichtig.

Zur Menüplanung gibt es zwei zusätzliche Seiten. Eine für Lieblingsgerichte und eine für Rezeptideen.  Die Menüplanung selbst wird auf den Wochenseiten geführt. Diese beiden Seiten sind aber recht praktisch um während des Jahres Lieblingsgerichte zu sammeln und ein paar Rezepte, die man unbedingt einmal ausprobieren möchte zu notieren.

Meine Menüplanung hat sich über die Jahre immer wieder verändert. Es hilft sehr, sich immer wieder einmal hinzusetzen und die aktuellen Strukturen zu überdenken. Größere Kinder essen beispielsweise in der Schule, sind abends oft noch mit Aktivitäten beschäftigt oder können auch selbst einmal ein kleines Gericht für die ganze Familie kochen. Plötzlich ändert sich die Menüplanung von drei-Mahlzeiten-pro-Tag zu einer ganz anderen Routine. Auch sich ändernde Vorlieben der Teenager können die Planung, wie sie bisher gut funktioniert hat, ganz schnell über den Haufen werfen.

Vorratshaltung ist auch so eine Sache

Eine gut organisierte Vorratshaltung erleichtert den Alltag ungemein. Zu viele Vorräte sind kostenintensiv. Außerdem verliert man schnell den Überblick und verliert eher Zeit, als dass man welche gewinnt. Dir richtigen Vorräte zur Hand zu haben, kann viel Zeit sparen. Der Haken an der Vorratsplanung ist leider der gleiche, der uns bereits bei der Planung der Hausarbeit zum Verhängnis werden kann – zu viel Planung kostet sehr viel Zeit. Sich einmal hinzusetzen und eine Bestandsaufnahme zu machen und die Notwendigen Vorräte hin und wieder zu kontrollieren ist die Zeit aber sicherlich allemal wert.

Planung der Finanzen

Ob ich meine Finanzen in diesem Planer planen wollte, weiß ich nicht. Ich nutze dafür seit 2007 das gleiche Programm und erhalte dadurch viele Auswertungen. Das Programm ist außerdem auf meinem PC passwortgesichert und liegt nicht offen in der Küche herum. Meine Bestellungen tracke ich über meinen E-Mail Account. Die Bestellbestätigung bleibt so lange in der Inbox, bis die Ware angekommen ist, die E-Mail mit der Rechnung, bis ich diese bezahlt habe. Dadurch vergesse ich selten eine Zahlung und spätestens am Ende des Monats, wenn ich die Kontoauszüge kontrolliere, kümmere ich mich um Retouren, die nicht erstattet wurden.

Jede Woche planen

Das Herzstück des Haushaltsplaners ist die Wochenplanung. Für jede Woche gibt es eine Übersichtsseite und eine Seite für die einzelnen Tage. Der Sonntag ist zweimal aufgeführt, dadurch kann man die Woche mit dem Sonntag beginnen und hat während der Woche dennoch das ganze Wochenende im Blick.

Egal womit man seinen Haushalt plant, der Planer muss zur Familie passen und nicht umgekehrt. Bei vorgefertigten Planern ist man hier oft sehr eingeschränkt. Das wiederum kann schnell dazu führen, dass man das Tool nicht vollständig oder irgendwann gar nicht mehr nutzt. Meiner Erfahrung nach, ist es wichtig, dass man den Planer für sich einfach und ohne großen Aufwand oder Verrenkungen nutzen kann.

Ich finde den Haushaltsplaner sehr gut aufgebaut und zusammengestellt. Es ist wirklich alles enthalten, was man benötigt um eine neue Planungs-Struktur aufzubauen. Wenn Du ein Anfänger in Sachen Haushalts-Management bist oder gerade im Chaos versinkst, kann Dir der Planer helfen, Deine eigenen Strukturen zu finden.

Bei diesem Artikel handelt es sich um einen Produkttest. Das Produkt wurde mir von week view zur Verfügung gestellt. Ich werde nicht für diesen Artikel bezahlt und habe keine Vorgaben bezüglich des Inhalts meines Posts erhalten.

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